Die Römer kommen - Reisetagebuch


Pünktlich 13 Uhr erreichten wir das eigentliche Ziel, ROM. Nach Bezug der Chalets und einer "Exkursion zum Supermarkt" ging es ins Zentrum der atemberaubenden Stadt. Mit Bus und Metro erreichten wir das Zentrum und besichtigten erste historische Stellen wie z.B. Zirkus Maximus, Maria in Cosmedin, Bocca della Verita, Cloaca Maxima ... Dann durften die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen erste eigene Eindrücke sammeln und z.B. schon mal einen Blick auf das Kolosseum werfen. Ob leckere Pizza oder Paste vom echten Italiener oder im Chalet selbst zubereitet, alle ließen den Tag gut gesättigt und mit einer Menge Eindrücke ausklingen.

Montag, 18.10.2021

Heute war es uns wichtig einmal von negativen Schülern umgeben zu sein, denn der notwendige Coronatest stand an. Zum Glück zeigten sich bei dem professionell in einer Apotheke durchgeführten Test dann auch alle von ihrer negativen Seite, was für uns natürlich einen positiven Ausgang und die Fortsetzung der Reiseerlebnisse bedeutete. So besichtigten wir eine der berühmtesten Einkaufsstraßen, den Spanischen Platz und natürlich die dazugehörige Treppe, die Motiv diverser Selfies und Fotos wurde, bevor wir uns alle gemeinsam zum italienischen Essen einfanden. Bei dieser Gelegenheit lernten wir, dass das klassische Mittagessen aus drei Gängen, der Vorspeise, dem Hauptgericht und einem Dessert besteht. Wir bemerkten sehr schnell, dass die Vorspeise - Pasta mit leckerer Soße, schon ganz schön zur Sättigung beitrug, die beiden weiteren Gänge aber ebenfalls hervorragend schmeckten. Nach der Stärkung ging es zu Fuß zur Kirche Maria Maggiore und dann in das beeindruckende Innere des Kolosseums. Den Abschluss des gemeinsam absolvierten Tagesprogramms bildete die Besichtigung des Forum Romanum. Die meisten Schülerinnen und Schüler ließen den ereignisreichen Tag mit selbst gekochtem Essen in ihren Chalets ausklingen.

Dienstag, 19.10.2021

Während die zuhause gebliebenen Mitschülerinnen und Mitschüler sich heute morgen 6 Uhr sicherlich noch mehrmals im Bett herumgedreht haben, war bei uns schon geschäftiges Treiben, denn 06:30 Uhr war Frühstückstermin, um pünktlich 7 Uhr mit dem Bus in Richtung Neapel zu starten, denn zwei geschichtsträchtige Besichtigungspunkte standen an, der Besuch des Vesuvs und eine Führung durch Pompeji. Pünktlich 10 Uhr erblickten wir den Golf von Neapel und die dazugehörige Stadt sowie die sich auf der gegenüberliegenden Seite befindliche Vesuvregion. Ab einer bestimmten Stelle, an der die Straßen immer enger wurden und für unseren13m langen Reisebus nicht mehr befahr waren, begann eine abenteuerlich Fahrt mit Kleinbussen, die nur noch dem italienischen TÜV standhielten. Dann ging es bis zur Aussichtsplattform zu Fuß weiter und bei bestem Wetter wurden wir mit eindrucksvollen Bildern der Küste aber natürlich insbesondere der Vulkanlandschaft belohnt. Wieder zurück am Reisebus kamen wir nach kurzer Fahrt in Pompeji an und ein guten Freund von Herrn Lehmann führte uns durch die zu einem Drittel ausgegrabene Stadt. Ein kurzweiliger Vortrag ließ die knapp drei Stunden Führung uns allen wie im Flug vergehen. Das gemeinsame Pizzaessen brachte neue Kräfte mit sich, so dass die Rückfahrt frohgestimmt angetreten werden konnte und  wir ab 21:30 Uhr den Tag in unseren Chalets ausklingen ließen.

Mittwoch, 20.10.2021

Auch heute musste der Großteil der Schülerinnen und Schüler wieder ihre negative Seite zeigen, was auch erfolgreich gelang, natürlich sind wieder die Coronatestergebnisse gemeint, andere negative Seiten haben ja unsere Schülerinnen und Schüler nicht. Als Folge der notwendigen Testzeiten, gab es natürlich im Besichtigungsprogramm leichte Abweichungen. Trotzdem konnten alle über den Petersplatz schlendern, die Engelsburg betrachten, das besondere Flair diverser italienischer Plätze und Gassen genießen und natürlich auch erste Reiseandenken kaufen. Am Nachmittag besuchten wir die etwas außerhalb des Zentrums gelegene Katakombe San Sebastian, die beeindruckend zugleich aber auch belklemmend auf die meisten Schülerinnen und Schüler wirkte. Eine Führung in englischer Sprache ließ uns gleich noch unsere Sprachkenntnisse aktivieren. Morgen nun endet schon wieder diese gelungene italienische Reise - vielen Dank Herr Lehmann für die Organisation und Umsetzung, ein mutiges Unterfangen in der heutigen Zeit. Es waren wunderbare Tage und Erlebnisse. Vielen Dank auch an unsere Busfahrer Andreas und Lothar, die uns stets sicher transportiert haben und die weitern begleitenden Lehrkräfte.